Kampagne gegen extrem kurzköpfige Hunde

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Die Schweizerische Vereinigung für Kleintiermedizin (SVK) lanciert zusammen mit Schweizerischen Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (STVT), dem Schweizer Tierschutz (STS), der Gesellschaft für Tierärztinnen und Tierärzte (GST), der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) und der Vetsuisse-Fakultät Bern eine Kampagne gegen extrem kurzköpfige Hunde. Ziel der Kampagne ist es, die Bevölkerung über das Syndrom „Kurzköpfigkeit“ aufzuklären und wach zu rütteln. Sie fordert zudem griffige Massnahmen gegen das Überzüchten dieser Hunderassen.

Die sogenannten brachycephalen Hunderassen (zB. Mops, French Bulldog, Boston Terrier und andere) wurden aufgrund ihres vermeintlich niedlichen Erscheinungsbildes auf Kurznasigkeit gezüchtet. Leider ist dieses Erscheinungsbild häufig mit grossen Qualen für den Hund verbunden: u.a. brachycephales Syndrom, Atem- und Augenprobleme, Zahnfehlstellungen, Hitzeanfälligkeit.

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Positionspapier SVK

Präsentation Pressekonferenz 2 Feb 2018

 

Weiteres zum Thema:

Die Französische Bulldogge «Viky» hat einen Termin bei Kleintierchirurg Daniel Koch in Diessenhofen TG. Die 9-jährige Hündin leidet seit ihrer Kindheit an Atemnot. Jährlich werden gemäss Angaben von Kleintierchirurg Daniel Koch in der Schweiz bis zu 600 Hunde an Nasen und Gaumen operiert, damit wieder mehr Luft in die Lungen strömen kann.

Bei Hündin «Viky» wurden vor vier Jahren die Nüstern und das Gaumensegel – welches Ursache für das typische Schnarchen ist – operiert. Heute ist ein zweiter Eingriff notwendig, der im Teletop-Beitrag dokumentiert wurde:  http://www.toponline.ch/tele-top/sendungen/tiergfluester/news/tiergflueschter-ein-leben-in-atemnot-0082644/